Wetter-Rückblick
Das Jahr 2013
Mit einem Temperaturmittel
von 11,8°C war das Jahr nicht ganz so warm, wie die beiden Jahre zuvor, aber
immer noch deutlich über dem langjährigen Durchschnitt.
Mit 886mm
Niederschlag war das Jahr deutlich nasser, als normal.
Relativ
mild startete das Jahr 2013, aber es gab im Januar und Februar ständig einen
Wechsel zwischen wärmeren Phasen und kalten Perioden mit Schneefällen. Das
setzte sich dann auch im März fort. In der ersten Märzwoche zeigte sich zwar
schon mal kurz der Frühling und verbreitete Hoffnung, dass das so bleiben
könnte, doch nach dem 10 März kam dann mit Macht der Winter zurück und bedeckte
vor allem den Nordosten bis weit in den April hinein mit Eis und Schnee und
ließ das Land unter eisigen Temperaturen aus Sibirien erstarren.
Mitte April
kam dann endlich der Frühling mit Temperaturen bis zu 28°C aber das hielt nicht
lange. Der Mai war kühl und vor allem verregnet. Der ständige Regen steigerte
sich dann gegen Ende des Monats zu einer Katastrophe, die im Juni im Süden und
Osten zu den schwersten Überflutungen seit Menschengedenken führte.
Mitte Juni
brach dann der Sommer herein, mit Temperaturen bis zu 36°C. Der 19.Juni brachte
in Karlsruhe schon früh morgens um 7:50 Uhr über 30°C – das ist unangefochtener
Rekord! Doch diese Sommerhitze wurde auch schnell wieder verhagelt.
Die
Siebschläferregel traf in diesem Sommer voll und ganz zu und zwar im positiven
Sinne. Pünktlich Ende Juni machte sich ein Hochdruckgebiet bei uns breit und
brachte uns wochenlang sonniges, trockenes und lange auch sehr angenehm
hochsommerlich temperiertes Wetter. Erst gegen Ende Juli kam dann die große
Hitze zurück, mit bis zu 40,2°C in Karlsruhe und das hochsommerliche Wetter
hielt dann auch bis Mitte August.
Nach
einigen hochsommerlichen Tagen Anfang September kam dann bald schon der
Frühherbst. Der Oktober brachte wieder reichlich Regen und auf den Bergen auch
schon Schnee, doch gegen Ende des Monats wurde der Oktober dann doch noch
golden und noch mal sommerlich warm. Mit 25,5°C z.B. in Karlsruhe war der
26.Oktober der bisher späteste „Sommertag“ seit Beginn der Aufzeichnungen.
Dieser
Spätsommer wurde dann mit einem Orkan an der Nordsee beendet.
Der
November zeigte sich genau so, wie man es von ihm erwartet. Anfangs war es noch
relativ mild und unbeständig, danach oft trübe und kühl, mit sonnigen Phasen in
den Bergen. Dort gab es auch Schnee. Temperaturen und Niederschlagsmengen lagen
so ziemlich im langjährigen Durchschnitt. Eine Zeitlang sah es mal so aus, als
sollte schon bald der Winter mit Macht zu uns hereinbrechen, aber die Kälte
über dem Nordatlantik wurde von Stürmen und milder Luft bald nach Nordamerika
zurück gedrängt. Auch die Nordseeküste wurde erneut von einem Orkan
heimgesucht, und einer der schwersten Sturmfluten. Danach machte sich bei uns
dann im Dezember ein Hoch breit, eigentlich ganz so, wie im Juli. Nur hatte im
Dezember die Sonne nicht die Kraft, um die Feuchtigkeit aus den Tälern
wegzuheizen und so ragten oft nur die Berge aus der Nebelsuppe heraus. Und dort
oben war es in der strahlenden Sonne dann auch richtig mild. Schnee gab es nur
in den allerhöchsten Lagen der Mittelgebirge und in den Alpen.
Zu
Weihnachten wurde es dann wieder mal frühlingshaft mild mit bis zu 17°C am
Heiligen Abend.
Auch zum
Jahresende bleib es relativ mild und es regnete dann auch häufig wieder.
Topwerte des Jahres:
40,2°C am 27.Juli
-6,0°C am 10.Februar
Niederschlag: 40 mm am 30.Mai, 34 mm am 1.Juni
Rekorde:
40,2°C am 27.Juli,
25,5°C am 26.Oktober